Motocross und Endurofreunde St. Leonhard

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Nikolaus-Enduro 2016 Der FILM

und das ERGEBNIS



Termine: 

 NIKOLAUS-ENDURO DES MCE ST. LEONHARD

Schoko-Männer als Trophäe


Nikolaus marsch, jede Sekunde zählt! Die Fahrer in roten Mützen, teils auch Mänteln, rannten nach dem Startschuss zu ihren Maschinen.

Traditionell beendet die Nikolaus-Enduro, eine nicht ganz so ernst gemeinte Motorsportveranstaltung, das Vereinsjahr beim MCE St. Leonhard. Bei besten Wetter- und Streckenbedingungen wurden diesmal 56 Fahrer zu der eine Stunde und elf Minuten dauernden Ausdauerfahrt auf den abgesteckten und mit diversen geländesportlichen Schwierigkeiten gespickten Rundkurs geschickt. Den Sieg sicherte sich Robert Scharl.

St. Leonhard – Tatsächlich war an diesem winterlich-sonnigen Nachmittag der eine oder andere Nikolaus auf seinem Geländesportmotorrad zu beobachten. Eigentlich ist ja diese Fahrzeugwahl des heiligen Mannes angesichts der von ihm zu bewältigenden Aufgaben sehr naheliegend. Manches Krad war denn auch als Rentier verkleidet.

Zunächst galt es für alle Teilnehmer die Startprüfung zu absolvieren: Helme, Handschuhe und Brillen verblieben an den Motorrädern. Die Fahrer selbst standen mit ihren Nikolausmützen in circa 50 Metern Entfernung an einer Startlinie und mussten nach dem Startschuss erst zu den Maschinen rennen, sich der Mützen entledigen, alles anziehen und dann starten. Dieses Spektakel erwies sich schon als ungemein unterhaltsam für die zahlreichen Zuschauer.

Wie immer galt es in der vorgegebenen Zeit so viele Runden wie möglich zu bewältigen. Auch dieses Jahr galt es auf jeder Runde zwei Sonderprüfungen zu absolvieren. Zunächst mussten vor dem Vereinsheim auf den Krädern sitzend Bälle in Körbe geworfen werden. An einer anderen Stelle des Rundkurses mussten die Teilnehmer, ebenfalls auf den Enduros sitzend, einen Nagel in einen Holzklotz hauen. Gelang beides nicht beim dritten Versuch, musste der Betreffende ähnlich wie beim Biathlon eine gemein eng gesteckte Strafrunde befahren. Den Zuschauern boten sich auch hier wieder zahlreiche unterhaltsame Bilder. Mit fortschreitender Renndauer gehorchten die Hände nämlich nicht mehr so gut und die Sonderaufgaben waren deshalb viel schwerer zu bewältigen. Andererseits wurde durchaus engagiert ein Rennen ausgetragen. Heuer geht vereinsintern kein Weg an dem Sieger Robert Scharl vorbei, der auch national und international seine Enduro erfolgreich in den diversen Rennserien und Wettbewerben bewegt. Hinter ihm platzierten sich Gerhard Forster, Guido Tschugg und Alex Sedlmeier. Wie hoch das Niveau aber hinter Scharl ist und wie eng in dieser Fahrtzeit alle beieinander liegen, zeigt die bei diesem speziellen Austragungsmodus von allen Vier eingefahrene Anzahl von 15 Runden in 1:10:02, 1:10:55, 1:11:53 und 1:12:45.

Zur Siegerehrung wurden dieses Mal keine Pokale, sondern Schokoladennikoläuse vergeben. Nach dem spannenden Renngeschehen ließ man dann gemeinsam das Jahr 2016 bei Glühwein, Würstchen und heißer Suppe ausklingen.